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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise

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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise

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Beschreibung

Was ist Wahrheit" Woher weiß ich, wer ich bin" Warum soll ich gut sein"Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "Wer bin ich"" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand.

Kommentare

Klatsch und Tratsch statt Selbsterkenntnis

Als interessierter Laie suchte ich immer mal wieder den Zugang zur Philosophie. Aber die Bücher großer Philosophen verstand ich nicht wirklich, denn meistens waren mir ihre Begriffe und Konzepte unbekannt. Ich brauchte eine Einführung in die Philosophie, und dafür schien mir das Buch "Wer bin ich..." aufgrund seiner Versprechen und des Hypes geeignet zu sein.

Doch das Buch hat mich überhaupt nicht weiter gebracht. Die philosophischen Denkrichtungen werden nur oberflächlich beschrieben. Es werden Einzelfragen unter verschiedenen philosophischen Perspektiven betrachtet, aber als Fazit folgt dann jeweils, wenn überhaupt, ein unverbindlicher Ideen-Mischmasch ohne klares Konzept. Der Rest bleibt dem Leser überlassen.

Vordergründing soll hier die "Lust am Denken" geweckt werden, aber das Fehlen einer klaren Linie weist eher darauf hin, dass der Autor selber keinen Plan hat. Angesichts der vielen überflüssigen Anekdoten in dem Buch geht ihm wohl eher um die Lust am Klatschen und Tratschen. Dieser Verdacht erhärtet sich rückblickend schon in der Einleitung, wo er erzählt, dass ihm Philosophievorlesungen zu trocken waren; lieber war es ihm, mit Kommilitonen in Mensen und Kneipen zu diskutieren. Am Spaßhaben und Quatschen ist nichts einzuwenden, aber was die Erlangung von Erkenntnis betrifft, wird es schon seine Gründe gehabt haben, dass die großen Denker dafür eher die Abgeschiedenheit als den Rummel suchten.

Nebenbei, Prechts Tick, laufend Denkrichtungen mit Städten in Verbindung zu bringen, soll wohl eine Reise versinnbildlichen. Aber das ist etwa so nützlich wie eine Klassifizierung von Philosophen nach ihren Lieblingsspeisen.

Das Buch liefert dem Leser das Gefühl, sich jetzt auch mal mit Philosophie befasst zu haben und mitreden zu können, und es ist spaßig geschrieben. Das ist ja auch ganz schön, dafür zwei Sterne. Aber einen Weg zur Selbsterkenntnis und einen Einstieg in die Philosophie, der für eine anschließende Vertiefung geeignet wäre, liefert es nicht. Die Philosophieeinführung "Leben lernen" von Luc Ferry, die ich nach "Wer bin ich..." las, fand ich um Längen hilfreicher und erhellender.


absolut überflüssiges Buch

Precht erläutert keine eigene Ansichten, er zitiert lediglich bereits Bestehendes. Bevor er jedoch Werke bekannter Philosophen oder Erkentnisse der Hirnforschung schildert, führt er die Protagonisten mit oft langwierigen Biographien ein. Diese Biographien, die geschätzt ein Viertel des gesamten Buchs einnehmen, führen dazu, dass das Lesen teilweise zur Qual wird. Precht verliert sich häufig so stark in der Schilderung der Lebensläufe, dass das Thema des Kapitels kaum noch sichtbar ist.

Ich hatte mir erhofft (und so wird auch geworben) wichtige Fragen des Lebens beantwortet zu bekommen, oder daraus zumindest Denkanstöße abzuleiten zu können. Dies ist jedoch zu keiner Zeit der Fall.

Precht gibt keine Antworten auf die Fragen, die er selber in den Kapitelüberschriften stellt, weshalb ich mich sehr über den Erfolg des Buchs wundern muss.


Empfehlenswerte Lektüre

Bei Prechts Buch handelt es sich meiner Meinung nach um einen sehr gelungenen Ansatz, grundsätzliche philosophische Fragestellungen zu erörtern und sie einem breiteren Publikum zu vermitteln. In unserer heutigen technisierten Welt werden Grundsatzfragen häufig in den Hintergrund gedrängt und dann vergessen. Precht stellt sie jedoch. Dabei wählt er einen Ansatz, den ich für durchaus legitim halte: Er stellt im Wesentlichen das dar, was führende Köpfe dazu gedacht haben bzw. aktuell dazu denken. Das Buch ist insgesamt sehr leicht und vergnüglich zu lesen, zumal es sehr verständlich geschrieben ist. Gleichzeitig erfährt man eine ganze Menge über verschiedene Philosophen und ihr Leben, sodass es auch der Allgemeinbildung dient.


schwere aber ganz gute Kost...

Also als Hörbuch ist es ganz gut.

Man muss sich aber dabei sehr stark konzentrieren... während der Autofahrt

geht es gerade so!!!!

Es ist eine philosophische Reise durch die Geschichte... ich hätte ein wenig mehr erwarten, dass MIR hilft...

Etwas das mir Tipps fürs Leben oder ähnliches gibt. Ich würde es mehr in die Allgemeinbildung einordnen. Was natürlich auch für jeden gut ist!!

Bissl Bildung hat noch keinem geschadet ;-)


Umfassend, verständlich, überaus lesbar

Fügen wir den vielen bestehenden noch eine weitere, kurze Rezension hinzu und nehmen wir gleich vorweg, dass wir mindestens zu acht sind, die hier schreiben, zumindest, was nach Precht die derzeitige wissenschaftliche Aufzählung möglicher Ich-Zustände betrifft.

Falls Sie noch nie darüber nachgedacht haben, dass Ihr Ich sich im Laufe der Jahre dynamisch verändert hat und somit in der Tat ein anderes geworden ist, Precht führt den Beweis.

Das gesamte Buch ist Wissenschaftsjournalismus in seiner besten Form. Selten haben wir eine so kompakte Zusammenfassung möglicher Antworten auf die Hauptfragen der Menschheit gelesen wie hier.

Schwerpunkt ist die Philosophie und zwar von ihrem Beginn an bis heute. Precht lässt keine wesentliche Station zwischen der griechischen Antike und der Neuzeit aus. Einen deutlichen Schwerpunkt bilden dabei die neueren Erkenntnisse der Neurobiologie.

Doch auch andere entscheidende Fragen, nach Freiheit, Liebe, Glück oder Gott lässt Richard David Precht nicht aus. Das Ganze geschieht nie mit dem erhobenen Zeigefinder des Besserwissersoder der elitären Arroganz des Gelehrten. Stattdessen führt uns Precht gekonnt und interessant durch unser Universum.

Fazit: Wer einen umfassenden, auch dem Laien verständlichen und überaus lesbaren Überblick der großen philosophischen Fragen haben möchte, ist derzeit mit kaum einen anderen Werk besser bedient als mit diesem.


Origineller Ansatz eines Philosophiebuches...

... anschaulich, zeitgemäß und amüsant geschrieben. Mit breitem Allgemeinwissen und quer durch alle Epochen kann der Autor Richard David Precht seine Leser für die abendländische Philosophie begeistern. Viele schöne Beispiele hat der Autor zusammengefasst unter drei große Fragenkomplexe:

1. Was kann ich wissen"

2. Was soll ich tun"

3. Was darf ich hoffen"

Dabei werden nicht nur die Klassiker aus der griechischen Antike und die bekanntesten Größen der abendländischen Philosopghie sondern auch die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung oder der Soziologie besprochen. Es gibt auch reale, praktische Tipps, die man in die Kategorie Lebenshilfe einordnen kann.

Alles in Allem ist das Buch sehr empfehlenswert. Es gibt zu jedem Kapitel weitere Literaturempfehlungen und auch ein Namensverzeichnis am Schluss. Das Meiste ist gut recherchiert und nachvollziehbar. Ausnahme ist leider nur das Kapitel "Der Fall Gage - Gibt es Moral im Gehirn" Hier beruft sich Precht auf einen Unfall, der sich 1848 ereignete. Eisenbahnfacharbeiter Phineas Gages' Kopf wird von einer Eisenstange durchbohrt. Danach soll der Mann asozial und unmoralisch geworden sein. Dieser Fall ist inzwischen äußerst umstritten, da die Berichterstattung über Gage und sein Verhalten mittlerweile nicht mehr als zuverlässig gelten.

Das Buch behandelt jedoch zudem so viele andere Themen, so dass dieses eine, etwas fragwürdige, Kapitel nicht so schwer wiegt.


Sind Sie schon Regisseur Ihrer Lebensimpulse?

Was sind Gefühle" Was ist Wahrheit" Kann ich wollen, was ich will" Lohnt es sich, gut zu sein" Darf man Menschen kopieren" Hat die Natur und letztendlich das Leben einen Sinn"

Das sind nur einige der Fragen, auf die die Philosophie versucht Antworten zu finden - Antworten letztendlich auf die Frage, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Den Philosophen Richard David Precht begleiteten sie bereits durch sein ganzes Leben. Aber er musste feststellen, dass es nur sehr wenige befriedigende Einführungen in die Philosophie gibt.

Was ist eigentlich Philosophie" Was lehren die berühmten Philosophen" Kann man in klaren Worten sagen, was manche von ihnen oft so schwer verständlich formulieren" Das vorliegende populäre Sachbuch, das monatelang auf den Bestsellerlisten zu finden war, lädt ein zu einer Reise quer durch die abendländische Philosophie. In "Wer bin ich und wenn ja, wie viele"" unternimmt Precht einen Versuch, den Laien kurz, klar und verständlich in die philosophischen Fragen des Menschseins einzuführen und gleichzeitig den Blick auf die Dinge, die im Leben wirklich zählen, zu öffnen.

Bei der Gliederung seines Buches hält er sich an Immanuel Kant, der die großen Fragen der Menschheit folgendermaßen unterteilte: "Was kann ich wissen" Was soll ich tun" Was darf ich hoffen"" Sie bilden den sogenannten roten Faden durch die knapp 400 Seiten.

Auch wenn der Spagat zwischen Wissenschafts- und Populärlektüre gut gelungen ist, so bleibt Richard David Precht alles in allem doch ein wenig an der Oberfläche. Zu viel wird in zu rasanter, zu kompakter Form vermittelt. Ob es beim Leser die Lust am Denken weckt und trainiert bzw. jenem durch fortschreitende Selbsterkenntnis gelingt, ein bewussteres Leben zu führen, "mithin also Regisseur seiner Lebensimpulse zu werden oder, wie Friedrich Nietzsche (für sich selbst vergeblich) hoffte, 'Dichter' des eigenen Lebens zu sein" wie es sich der Autor wünscht, bleibt fraglich. Denn für den philosophisch Vorgeprägten plätschert "das Bächlein" zu seicht dahin, den absolut Unbedarften hingegen könnte das Buch vielleicht überfordern, auch wenn pointierte Vergleiche und anschauliche Beispiele immer wieder für eine kurzweilige und niemals langatmige, sondern erfrischende Reise durch die Geschichte der Philosophie sorgen.

Letztendlich jedoch kann das amüsante und joviale, dabei trotzdem gründliche und auf der Höhe des Fachdiskurses geschriebene "Wer bin ich und wenn ja, wie viele"" anregen, Fragen zu stellen. Und diese Fähigkeit sollte man sich stets bewahren. "Denn Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet.", weiß Richard David Precht.


Für den Durchschnittsleser wenig empfehlenswert

"Wer bin ich und wenn ja wie viele" fesselt schon durch den Titel, der ein unterhaltsames, kurzweiliges Lesevergnügen verspricht. Das mag es auch sein, jedoch nur, wenn man mehr ein Fachbuch erwartet. Ich hatte mir eine weniger sachliche, weniger fakten-aufzählerische Erzählweise gewünscht. Es gibt wenige Bücher, die ich nach ein paar Kapiteln weglege und nie wieder in die Hand nehme, "Wer bin ich und wenn ja wieviele" gehört leider dazu. Absolut nur für wirklich Philosophie-Interessierte zu empfehlen, alle Anderen sollten sich weiter umsehen und hier nicht zugreifen.


Es lohnt sich, aber keine leichte Kost

Zu Beginnn habe ich den Fehler gemacht und habe das Buch im Bus oder in der Pause gelesen. Man sollte sich für das Buch Zeit nehmen, da es keine leichte Kost ist. Interessant fand ich, dass ich mir schon viele seiner Fragen oft selbst gestellt habe. Teils schon in meiner Kindheit und seit dem Buch und durch Gespräche mit anderen Lesern festgestellt habe: "So ungewöhnlich sind deine Gedanken gar nicht". Diese besagten Gedanken werden vertieft und teils sogar beantwortet. Das Buch hat mir viel gegeben und den manchmal Verträumten in unserer Gesellschaft möchte ich mit auf den Weg geben: Kaufen!


Precht: Wer bin ich

Das Buch ist in einer gut verständlichen Sprache geschrieben. Es beschreibt

in drei Bereichen - Wissen, Handeln, Hoffen - was aus philosophischer Sicht und auch nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesen Bereichen zu sagen ist.Auch wenn einige Themen schon an anderer Stelle angesprochen wurden, so ist es doch sinnvoll, diese Fragen in einem größeren Zusammenhang zu sehen.

Ich fand es so gut, dass ich es schon wiederholt empfohlen habe.

Hilfreich für die Lektüre ist allerdings eine gewisse Vorkenntis -besonders im Bereich Philosophie.




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